Freitag, 26. Mai 2017

Unsere Digimon-90er-Hochzeit | Storytime | Hochzeitscrasher??! Eingeschmuggelte Gäste!

Hallo liebe Leute,

heute gibt es ein Storytime Video für euch. Ich hab mir viel Mühe gegeben. Am Ende sind es 115(!)GB geworden, die ich komprimieren musste... mein Laptop konnte so ein leistungsstarkes Video nicht abspielen :D

Ich hoffe ihr habt genauso viel Freude wie ich am Video. Es gibt einige Infos und paar Bilder.

Viel Spaß und bleibt gesund!

Und alle, die auf meinem Blog gelandet sind und bald heiraten: Alles, alles Gute!
Und alle die verheiratet sind: Herzlichen Glückwunsch!
Und alle, die noch nicht den/die Richtigen haben: Das wird schon! Man darf auch schon träumen!
Und alle, die auf den Antrag warten: Entweder selber machen oder viel Geduld haben, Männer sind oft schwer von Begriff ;D



Sonntag, 14. Mai 2017

Outing: Ich habe eine postpartale Depression (Wochenbettdepression)

Es fällt mir überhaupt nicht leicht es zu sagen, aber es ist notwendig.

Das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein. Es gibt in jedem Leben schöne Momente und auch nicht so schöne Momente. Bei mir sind es oft die nicht so tollen, die mich einfach nicht loslassen wollen.

Lange habe ich überlegt, ob ich das Thema öffentlich machen soll. Wer spricht im Internet über seine wahren Gefühle, vor allem über die negativen? Ich kann es euch sagen: Nicht viele.

Youtube, Facebook und Instagram ist nunmal eine heile Vorzeigewelt.

Ich möchte euch ein Gesicht geben. Ein Gesicht zu einer "Krankheit", die so viele in Wirklichkeit haben. Ein Zustand mit dem sich scheinbar Stars schmücken können und nach einer Kurztherapie wieder "alles super" ist. So ist es nicht.

Mich kotzen diese ganzen heuchlerischen Berichte einfach an. Ein Babyblues ist absolut nicht vergleichbar mit einer Depression.

Überall liest man:

"Ich musste auch eine Woche weinen".
"Es ist nicht so schlimm"
"Dein Kind ist doch gesund"
"Stell dich nicht so an"
"Hol dir doch einfach Hilfe"
"Andere haben es schwerer"

Und so weiter, und so weiter, und so weiter...
 



Ich erzähle ich euch nicht, dass es besser wird. Ganz im Gegenteil. Ich bin noch betroffen. Also kein rumgeheucheltes "wird schon wieder". Ein ehrlicher Blickpunkt. Ich möchte nicht entmutigen. Ich will, dass Menschen, die betroffen sind sich nicht alleine fühlen. Ich will, dass Menschen, die nicht betroffen sind vielleicht hinschauen und nicht wegsehen. Wenn man diese Gefühle nicht hat, kann man sie nicht verstehen. Ich konnte es vorher auch nicht. So ehrlich bin ich zu euch. Ehrlichkeit ist das Zauberwort.


Ich weiß wie schwer es ist. Ich weiß, dass andere es vielleicht nicht verstehen können. Ich weiß, dass man darüber reden will und muss. Ich weiß, dass andere das nicht tausendmal hören wollen. Ich weiß alles... alles was du dir vielleicht denkst.

Du bist mir nicht egal!








Wenn du mir etwas erzählen willst, deine Geschichte, deine Gefühle... ich bin für dich da.
Schreib mir einfach.


Ansonsten gibt es hier mein Video. Einen kleinen Einblick in das Thema. Danke an alle Abonnenten. Ich sage es zu oft, ich weiß. Aber das ist menschlich. Weil ich es ehrlich meine.

Du bist nicht allein!





jessbeautifulworld@gmail.com
https://www.instagram.com/jesswelt.de/

Samstag, 13. Mai 2017

Babyupdate 9. Monat: Sitzen, Pinzettengriff...

Unser kleiner DJ Bobo ist nun 9 Monate alt... die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell.
Ich kann es kaum glauben. Als Kind dachte man ständig, wie langsam die Zeit rumgeht und nun macht man kaum die Augen zu und schon ist fast ein Jahr um ;)

Was sich so alles getan hat in punkto Entwicklung könnt ihr in dem Video sehen, wenn ihr wollt.




Donnerstag, 30. März 2017

Wochenbett im Krankenhaus (nach einem Kaiserschnitt)

Last but not least,

viele haben nach einem dritten Teil zu meinem Geburtsbericht gefragt.... naja... eigentlich war ich fertig mit dem "eigentlichen" Geburtsbericht.

Ich hab also das Wochenbett im Krankenhaus etwas näher unter die Lupe genommen.

Leute, ich habe dazu 3 Videos gedreht, jeweils fast eine Stunde.... und alle gelöscht!

Es war einfach viel zu gemein und zu hart, bzw. zu ehrlich. Weil gelogen war davon nichts!

Na gut... ich hab es aber dennoch, zeitverzögert, geschafft einen etwas neutraleren Bericht zu drehen. Aber ich glaube man kann so ein bisschen zwischen den Zeilen lesen wie ich mir das meiste verkneifen muss.

Na gut... hier also für heute das letzte Video.

Danke und das Glück der Welt wünscht euch,
JessWelt



Babyupdate 5.-7. Monat: NEURODERMITIS, Beikoststart, erster Zahn, Taufe

Hallo Freunde,

ich habe die Zeit etwas übersprungen. Dafür gibt es auch einen Grund. Vielleicht werde ich, wenn ich bereit dazu bin, ein Video dazu drehen oder einen Blogpost verfassen.

Deswegen hole ich gerade die Zeit etwas nach, also für die Leute, die meinen Blog folgen: Sorry für das Spamen, es hört gleich auf! :D

Bei diesem Babyupdate haben wir schon wieder eine Hiobsbotschaft erhalten: Neurodermitis.
Man, man, man... da stillt man schon zur Allergievermeidung und trotzdem trifft es das Baby.

Und genau wegen diesen Allergien haben wir auch einen Allergietest gemacht. Und für die Leute, die uns verfolgen, die wissen ja, dass wir einen haarigen Hund haben. Einen Chow-Chow... die sind bekannt für ihr fluffiges Fell...

Hat er eine Allergie gegen den Hund? Das wäre ja der Weltuntergang für uns.

Wenn ihr es erfahren wollt, dann guckt euch doch das Video an ;D

(ja, ich weiß, klingt so ein bisschen nach Clickbait hahahaha... nein, ganz ehrlich. Mir macht das Video drehen zur Zeit sehr viel Spaß und ich freue mich tatsächlich über jeden einzelnen Klick und jeden einzelnen Abonnenten. Dadurch, dass ich ein kleiner Youtuber bin, ist man bei mir keine Zahl, sondern ein Mensch. Ich antworte jedem und kommuniziere gerne mit meinen Abonnenten.. so, das war jetzt genug für eine Klammer)


Außerdem sind die Themen: Beikost, der erste Zahn... und etwas religiös: (ohhh es hält sich in Grenzen, keine Angst!) die Taufe :)




Alles Gute!
Eure Jess

Babyupdate 3. Monat: Wir gehen zur MCU, Milchschorf, Brabbeln, Zahnen

Liebe Leute,

im 3. Lebensmonat waren wir zur MCU Untersuchung in der Tagesklinik. Das war eine relativ fixe, wenn auch nicht sehr angenehme Sache.
Zu der ganzen Prozedur habe ich ein Video gedreht. Auch weitere "Entwicklungsschritte" berede ich in diesem Video.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ansehen!

Bleibt gesund!






Veränderungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Liebe Leute,

eine Schwangerschaft ist nicht einfach. Auch wenn uns das viele Promidamen immer vorgaukeln. Viele sagen "Die Schwangerschaft war die beste Zeit in meinem Leben!". Für einige schlanke, durchtrainierte Frauen, die viel Zeit für Sport und Gymnastik, Massagen, Osteopathie,...  haben mag das wohl so sein. Und es soll auch welche geben, die tatsächlich ohne das Ganze eine wunderbare Zeit hatten. Aber ich würde behaupten, dass die Schwangerschaft für viele andere Frauen auch ihre Hürden haben kann.

Und auch nach der Geburt gibt es doch einige Dinge, die den Körper doch ganz schön "verändern".

Diese Veränderungen habe ich jetzt in einem Video festgehalten.

Ich würde mich freuen, wenn ihr es euch anguckt.






P.S.: Bei 100 Abonnenten auf Youtube gibt es ein Gewinnspiel. Verlost werden u.a. viele tolle Dinge von DM  (Drogeriemarkt). Ganz viele sinnvolle Dinge, auch für nicht Schwangere und nicht-Baby-haber. Z.B. das ganz neue Duschgel Jamaica Vibes und Bahamas Dream. Beides Limited Editions. Also abonniert mich auf Youtube, wenn ihr einen Account habt!

Freitag, 3. März 2017

Wieso es junge Mütter so schwer haben

Früher war es normal Kinder früh zu bekommen. Mit 30 war die Familienplanung oftmals bereits abgeschlossen. Wenn man mit 35 zum Frauenarzt gegangen ist, kam man nicht drum herum wenigstens einmal gesagt zu bekommen, dass man relativ fortgeschritten im Alter ist und sich doch Gedanken zur pränatalen Diagnostik machen sollte. Das Risiko sei ja bei über 30-jährigen nicht zu vergessen. Liebe Kinder, diese Zeit ist vorbei. Man glaubt es kaum, aber das Blatt hat sich gedreht.
Sitzt man heute zur Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen, so ist der Altersdurchschnitt der Schwangeren weit über 30.  Und das ist schon nett formuliert. Es scheint keine Schande mehr zu sein auch mit 50 sich seinen Kinderwunsch zu erfüllen, den man wohl über die Jahre nach hinten geschoben hat  (und es tut mir leid liebe Frauen, einen echten Kinderwunsch, davon bin ich überzeugt, kann man nicht verschieben). 

Noch vor 30 Jahren wurde man gefragt, ob man mit der Oma spazieren geht, wenn die Mutter etwas fortgeschritten im Alter war. Und um es nochmal zu betonen: diese Zeit ist vorbei.
Es versteht sich von selbst, dass eine Teenie-Schwangerschaft nicht überall dem Ideal entspricht. Aber davon wollen wir jetzt nicht reden. Ich rede von Frauen, die Mitten im Leben stehen. Die etwa 25-jährigen. In diesem Alter hat man bereits seit vielen Jahren einen Schulabschluss. Vielleicht sogar (und das ist nicht selten!) eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ach, was sage ich… sogar Berufserfahrung! Ich denke wir sind uns einig, dass man mit 25 durchaus mitten im Leben stehen kann.

Damit wir zum Punkt kommen, natürlich geht es um mich und meine Erfahrungen, die ich sammeln konnte.
Vielen Menschen scheint das Bild der U30-Mutter gänzlich gegen den Strich zu gehen. Sehe ich einige Blicke, so gehe ich davon aus, dass einige mich als Teenie-Mutter sehen (Definition Teenager: bis 19).
Gut, vielleicht sehe ich etwas jung aus. Die Krone des ganzen ist jedoch, dass mir ganz beiläufig von fremden Menschen gesagt wird, dass man in dem Alter noch kein Wunschkind haben kann und auch kein Geld hat. Wie bitte? Trage ich meinen Kontoauszug auf der Stirn?

Liebe Leute, das ist die Realität. Klar, bin ich ein Mensch, der das Unglück etwas anzieht. Aber wie kann ein anderer Mensch solche Behauptung aufstellen, ohne mich zu kennen?
Somit haben wir schon den ersten Punkt: psychischer Terror. Das ist Terror für die Seele. Jede Mutter, die ein Wunschkind hat und sich jetzt mal bitte in diese Lage versetzt, fühlt nun sicherlich einen Güterzug ohne Bremsen durch die Seele fahren.

Wer kennt nicht die Situation, man steht vor einer Treppe, der Aufzug ist kaputt. Das Hindernis muss überwunden werden. Jeder kennt das Bild eines freundlichen Passanten, der einem die paar Stufen hochhilft. Folgendes kann jungen Müttern passieren: „Na da siehste mal wie du klarkommst, wenn man so jung ein Kind kriegt“, sagt es und läuft lachend vorbei. Der Schmerz sitzt tief während man den Kinderwagen alleine hochböllert und die Leute vorbeilaufen. Nach solchen Sprüchen möchte man Niemanden nach Hilfe fragen. 

Das ist nicht der Einzelfall. Einmal stand ich vor einer Tür, die leider drei Stufen zu überbrücken hat  Es kam ein Mann, der sah, dass ich die Türe aufgemacht habe, um dann den Kinderwagen hochzutragen. Der Mann kommt von innen, lacht, fragt ob er helfen soll. Man bejaht. Er lacht weiter… und macht die Tür zu, um wegzugehen.
Es ist nicht alles schlecht. Mir wollte schon einmal eine sehr alte Dame beim Tragen helfen… 

Eine weitere Sache sind die Mütter unter sich. Die älteren Mütter gucken die jüngeren Mütter nicht selten abfällig an. Ich gestehe, dass es andersrum vermutlich nicht anders ist. Das ist eben die Konkurrenz unter den Müttern. Aber das ist ein anderes Thema.

Früher, als ich klein war, meine ich mal gelesen zu haben, dass das beste Alter um Kinder zu bekommen 25 ist. Da ist die Blütezeit. Bis 30 ist auch noch gut. Ab da geht es rasant nach unten. Ich hatte mir zu dem Zeitpunkt dieses Alter als Ziel gesetzt. Als ich mein Studium begonnen habe rückte diese Zahl etwas in den Hintergrund. Vor 30 wurde aktueller.

Mein Appell an die Gesellschaft ist, dass man 25-jährige Mütter nicht verurteilen darf! Ganz im Gegenteil. Es ist das perfekte Alter! Man ist reif, oftmals gebildet, steht im Leben, ist fit, die Eizellen sind noch frisch. Junge Mütter sind gelassen, aber in dem Alter verantwortungsvoll. Viele haben in dem Alter bereits viel mitgemacht. Der Aspekt „Party“ ist bereits bei vielen vorbei. Natürlich zählt das nicht für alle. Aber ich denke das trifft schon auf viele zu. 

Und noch was: junge Mütter haben es teilweise richtig faustdick hinter den Ohren! Sie sind fit meine ich wörtlich und aufgrund der Anfeindungen oft sehr schlagfertig.
„Noch so’n Spruch, Kieferbruch“ vielleicht nicht. Aber es kann schon ordentlich krachen… da kenne ich auch schöne Beispiele aus meinem Alltag. Vielleicht erzähle ich euch die beim nächsten Mal.

Ich freue mich über eure Ergänzungen, Erfahrungen und Erlebnisse…

Alles Gute und viel Kraft! 

Bildquelle: Pixabay von iloveafrica

Sonntag, 20. November 2016

Ein Besuch auf der Babywelt-Messe Stuttgart!


Wir haben die BABYWELT Messe in Stuttgart besucht!

Die BABYWELT ist die größte Baby Messe für uns Endverbraucher in Deutschland.
Sie findet regelmäßig statt, z.B. in Berlin, Hamburg, Leipzig, Frankfurt... und Stuttgart!
Also eigentlich relativ flächendeckend in Deutschland.

Und nach Stuttgart haben wir uns hingetraut!



Ich liebe Messen, ich liebe es mich über neue Produkte zu informieren und wenn man auch Glück hat etwas gratis abzugreifen. Da kommt der Schwabe bei mir durch.

Am Anfang hatte ich etwas bedenken so einen Tumult mit Baby und Kinderwagen mitzumachen. Aber ich denke es ist alles machbar.

Und da sind wir bereits bei dem ersten Punkt. Die Babywelt-Messe bietet einen extra Stillbereich, wo nur Mütter mit Kind Zutritt haben (naja, manche nehmen das nicht ganz so ernst, d.h. Omas. Männer habe ich keine gesehen!) und einen extra Wickelbereich mit Windeln (aber keine Feuchttücher, also bitte mitbringen).


 Das heißt, man kann relativ entspannt die Messe besuchen ohne sich Sorgen zu machen wo man Stillen kann. Aber was auch gesagt werden muss ist, dass bei Stoßzeiten auch eine kleine Schlange bei der Stillecke vorhanden sein kann. Dann muss man also ein bisschen warten.

Für größere Kinder gibt es auch einen Beikostbereich, also Bio-Babybrei für den Verzehr vor Ort. Das war für uns noch nicht ganz so interessant, da wir noch nicht mit der Beikost angefangen haben. Aber nächstes Jahr kann man uns dort dann auch finden ;)


An sich sind viele namenhafte Hersteller vor Ort, z.B. Lansinoh, Nuk, Maxi-Cosi, Träumeland und viele mehr. Aber auch einige "kleinere" Anbieter finden sich wie z.B. Mania Stillmode.

Man kann bei den meisten Ständen die Produkte anfassen und wenn nicht so viele Menschen herumstehen auch ausprobieren und selbstverständlich die Experten befragen.

Oft ist es so, dass man in ein Babyfachmarkt geht und die Verkäufer überhaupt keine Ahnung haben was sie da eigentlich verkaufen. Da ist eine Messe ideal, wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass die Mitarbeiter tatsächlich von der Firma sind. Ich hatte den Eindruck, dass die Leute wirklich ihre Produkte kennen. Es gab sogar Vorführungen über die Sicherheit von Babysitzen.

Ideal eignet sich die Babywelt für Schwangere (wenn man noch fit genug ist!) um sich einfach zu informieren. Viele Dinge hat man schon, wenn man ein Baby hat. Aber es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken. Und ganz besonders wenn man in Spendierlaune ist. Es gibt einfach so unendlich viele Dinge, die man kaufen kann!

Ich habe mich sehr gut informiert gefühlt. Es gab auch teilweise gute Rabatte, wenn ich jetzt die Preise mit den Online-Shops vergleiche.

Manche Dinge gehören eher in den Luxusbereich. Besonders die selbstgenähte Kleidung schlägt ordentlich zu Buche. Über 30 Euro für eine Hose gehört schon in den Luxusbereich.
Fast hätte ich mich aber verleiten lassen, weil die Motive echt süß teilweise waren. Aber wir haben schon viel zu viel Kleidung.

Zu den normalen Ständen gibt es auch noch einen Workshop-Room, wo Experten über verschiedene Themen Vorträge halten. Die verschiedenen Themen könnt ihr dann jeweils auf der Internetseite finden. Für jede Altersgruppe gibt es spezielle Themen die behandelt werden.

Außerdem gibt es auch noch eine Showbühne mit Programm, z.B. Krabbelwettbewerbe, Wickelwettbewerbe, wo man auch was gewinnen kann. Dazu kann man sich online bewerben oder vor Ort noch auf freie Plätze hoffen.


Von dem Programm habe ich aber ehrlich gesagt nicht viel mitbekommen, da es einfach so eine Fülle an Informationen gab, dass man gar nicht so recht wusste wohin mit den Gedanken. Und ab und zu braucht man von der Informationsflut einfach eine Pause (auch mit Baby). Dazu bietet die Messe aber genügend Rückzugspunkte. Die Messe ist in einer extra Halle, es gibt außerhalb der Halle noch Sitzmöglichkeiten und auch einen Innenhof um mal frische Luft zu schnappen.



Da ihr wisst, dass ich ehrlich mit euch bin, sage ich euch auch die Dinge, die mir nicht gefallen haben. Aber das hält sich sehr in Grenzen.

Der einzige Negativpunkt für mich persönlich war der Anbieter Felicitas.
Die kenne ich noch ganz verschwommen aus meiner Kindheit, da waren die glaube ich sogar im Krankenhaus bei der Geburt von meiner Schwester. Das ist ja auch schon fast 20 Jahre her. Da waren (soweit ich mich erinnern kann) viele nette Kleinigkeiten dabei.

Aus diesem Grund habe ich mir auch so ein Paket abholen wollen. Ein großer Fehler wie sich herausstellte. Sie werben damit, das ihr Paket 80 Euro wert ist. Pustekuchen.

Erstmal wollten die lieben Mitarbeiter gefühlt 10 Unterschriften. Stromanbieterwechsel, Tageszeitung, Telekom... ahh nein, kostet nix, ganz unverbindlich. Aber schön mittendrin ein Vertrag in Höhe von fast 40 Euro! Nicht selbstkündigend, ist ja logisch. Man ist schon am Unterschreiben, ist ja alles gratis, aber zwischendrin dann so ein Vertrag.

Ich habe mehrmals gefragt, ob denn das alles nötig ist. Die Mitarbeiterin hat mir nie, ich betone, NIE, nein gesagt. Sie hat mich in den Glauben gelassen, jetzt haben sie schon so viele Unterschriften, jetzt müssen sie weiter machen.

Als ich mich dann geweigert habe den Vertrag zu unterzeichnen hat sie mir erstmal ein schlechtes Gewissen gemacht. Ich mache damit einen großen Fehler. Das Angebot gibt es nur jetzt und hier.

Ich finde sowas eine Unverschämtheit!

Die Dame war dann nicht mehr so nett zu mir und gab mir dann das Paket.

Wisst ihr was da drinnen war? Nichts!

Ein paar Flyer, ohne Vorteile. Ein Center-Parcs-Gutschein... passt auf: Ohne Gutscheincode! Den hätte die Mitarbeiterin erstmal ausfüllen müssen. Und eine Quietscheente. Eine Eltern-Zeitschrift.

Ich komme so nicht auf einen Wert von 80 Euro. Das hatte dann natürlich einen sehr faden Beigeschmack. Menschen veräppelt gehört meiner Meinung nach nicht auf eine Messe.

Aber das war nur ein Einzelfall. Und wie gesagt, ist es nur ein Anbieter, da kann die Messe nichts dafür. Beim nächsten Mal einfach einen Bogen machen oder informiert hin gehen, jetzt wisst ihr ja Bescheid ;)



An sich hat uns die Messe sehr gut gefallen. Gegen Abend war weniger los, also als Tipp. Leider waren da aber auch schon viele Schnäppchen vergriffen.

Auch ein guter Hinweis von mir ist, dass ihr die Tickets bereits im Internet kaufen könnt. Die haben einen Strichcode, den ihr nur noch einscannen müsst. Also kein Anstehen. Im Internet findet ihr auch viele Gutscheincodes, womit man dann am Ende 3 Euro sparen kann pro Ticket. Außerdem hat man dann noch ein VVS Ticket dabei für das ganze Netz (ohh ja, wir wurden kontrolliert!).
Ich habe dank Ermäßigung, Gutscheine und Vorverkauf nur 7 Euro bezahlt. Das lohnt sich allein wegen den hohen VVS-Kosten richtig.

Außerdem noch ganz praktisch: Der Messeherbst Stuttgart bietet viele weitere Messen parallel, wie z.B. die Eat&Style. Teilweise bis zu 8 Stück laufen nebeneinander! Also für die ganze Familie gibt es etwas. Auf der besagten Essensmesse habe ich mir ein Ribwich geholt. Sehr lecker. Also ruhig auch mit der ganzen Familie einen Tag auf der Messe verbringen.

Aber bis dahin empfehle ich euch mein Video von der Babywelt-Messe. Dort könnt ihr einen guten Eindruck von dem "Messe-Feeling" bekommen mit einem kleinen "Walk-Through" und einem Haul über die Dinge die ich bekommen und gekauft habe.





Wart ihr auch auf der Messe? 
Oder vielleicht sogar in einer anderen Stadt? 
Wie hat sie euch gefallen? 
Würdet ihr wieder hingehen?


Vielen Dank an die Landesmesse Stuttgart GmbH, die mir netterweise das Berichterstatten erlaubt hat!

Donnerstag, 10. November 2016

Babyupdate: der zweite Lebensmonat (Wir müssen ins Krankenhaus!)



 Liebe Leute,

weiter geht es mit dem zweiten Lebensmonat. Und hier gibt es eher ein zentrales Thema, nicht ganz so schön... es geht um die Gesundheit. Ich wünsche jeder Mutter dieser Welt ein gesundes Kind, wirklich. So, fangen wir an:

Beim Anziehen habe ich an der Wade einen ganz kleinen rötlichen Punkt entdeckt, ganz unscheinbar. Ich hab mir nichts dabei gedacht, war ja schließlich ein Punkt, also vielleicht ein Mückenstich. Ich habe mir gesagt, dass ich das beobachte. Am nächsten Tag, mein Mann war arbeiten, habe ich beim Socken ausziehen zum Windelnwechseln plötzlich an der ganzen Ferse diese Punkte gesehen.

Damit ihr wisst was ich meine, ein Bild. Leider sieht man das auf Bildern immer nicht ganz so gut. In echt sah es krasser aus.:




Ich habe daraufhin ihn komplett ausgezogen und untersucht. Und tatsächlich habe ich auch in der Kniekehle so wie ein Bluterguss entdeckt. Oh man dachte ich mir... ich bin medizinisch ja sehr interessiert, wäre ich schlauer hätte ich Medizin studiert und durch die ganzen Arztserien die ich in- und auswendig kenne hatte ich schon einen nicht so guten Verdacht im Kopf... gut, es war Mittwoch. Die Ärzte haben da nur vormittags offen. Ok, beobachten wir das mal... muss ja nichts schlimmes sein. Vielleicht hat er was zu enges angehabt (als ob, liebe Jess).


Habs meinen Mann geschrieben, der meinte, da ist bestimmt nix. Auch meine Hebamme meinte weiter beobachten.
Er schläft tagsüber ja nicht, eigentlich unnormal für Babys. Seit dem vorigen Tag hat er aber tagsüber geschlafen, und auch an diesem Tag war er nur noch am schlafen. Trinken wollte er nicht mehr so oft, bzw. ist immer schnell eingeschlafen. Ansonsten war er aber sehr fit, hat gelacht und sah nicht aus als hätte er irgenwelche Schmerzen. Fieber hatte er nicht.

Wäre nicht Mittwoch Nachmittag gewesen, wäre ich mit ihm sofort zum Arzt gegangen. Mein Mann kam dann abends und wir überlegten kräftig. Der Kleine wollte nur weiterschlafen, und da war für mich echt Ende. Mein Mann und ich wollten gewissheit für die Nacht. Meine Verdachtsdiagnose war Meningitis. Diese Punkte waren Petechien und gemeinsam konnten wir uns vergewissern, dass diese nicht wegdrückbar waren. 

Da wir keine "Unmenschen" sind, die die Notaufnahme belagern haben wir uns erstmal an den ärztlichen Bereitschaftsdienst für Kinder gewendet. Dafür ist er ja da. Da hat meist ein Arzt mit seiner Praxis Bereitschaft. Da kann man anrufen und mit einem Arzt reden und der kann dann einschätzen ob man ein Notfall ist oder eher nicht. 

Mein Mann hat der Ärztin das erklärt und sie meinte, wenn es ihr Kind ist, dann sollen wir umgehend in die Notaufnahme der Uniklinik. Sie hat nicht die Möglichkeiten, wenn es was ernstes ist, das auszuschließen.

Ok... krass.... also Kind eingepackt, und losgedüst zur Klinik. Die Notaufnahme ist eher unspektakulär. Wir waren die einzigen Patienten. Die Ärzte gaben uns auch recht, es wurde Blut abgenommen, Urin, der Oberarzt gerufen. Und alle nuschelten nur ebenfalls von der Verdachtsdiagnose Meningitis.

Wir mussten auf die Werte warten, in der Zwischenzeit kam noch ein anderer Notfall.
Der Arzt kam dann zu uns und sagt, das die Blutwerte sehr schlecht sind und wir leider im Krankenhaus bleiben müssen, es muss vermutlich eine Lumbalpunktion gemacht werden.

Für mich brach eine Welt zusammen, weil ich eben diese furchtbar schlechte Erfahrung gemacht habe mit dem Krankenhaus zu meiner Geburt. Ich durfte mit ihm im Krankenhaus bleiben. Es stellte sich heraus, dass er noch sehr schlechte Urinwerte hatte. In der Nacht wurde noch die Blase punktiert. Er hat vermutlich eine starke Blasenentzündung. Er bekam sofort schonmal zwei Breitband Antibiotika und Flüssigkeit venös.

Am nächsten Tag staunten die Ärzte der Visite wie ich diese Petechien finden konnte und jeder durfte mal rumdrücken, die Fontanelle fühlen und mich ausfragen.  Alle wunderten sich wie ich das bemerken konnte trotz gutem Allgemeinzustand und kein Fieber des Kindes. Seine Temperatur war normal. Die Ärzte stellten dann noch leider Herzgeräusche fest. Meine Güte...

Wir wurden dann komplett durchgecheckt. EKG, Herz-Echo, Ultraschall von Kopf, Bauchraum, Blase, Nieren..
Es stellte sich bei all dem heraus, dass er ein Loch im Herzen hat und ein Sehenenfaden, der mitschwingt. Das sind alles keine schwerwiegende Herzfehler. Also zu vernachlässigen.
Leider waren aber seine Nieren schon angeschlafen, bzw die Harnleiter auf dem Ultraschall darstellbar, sprich, er hatte eine Nierenbeckenentzündung.

Die Ärzte wollten dann dennoch eine Lumbalpunktion, die musste 3 mal durchgeführt werden, weil sie nicht getroffen haben. Die Ergebnisse waren aber in Ordnung. Er hat keine Meningitis.

Puh...
Leider hat er Durchfall gehabt, so dass wir in Quarantäne waren. Die Ergebnisse kamen erst am vorletzen Tag. ich war sozusagen mit ihm im Zimmer gefangen. 

Alle waren echt super nett, und es war sowas von kein Vergleich mit der Frauenklinik. Sie kamen alle gut gelaunt wenn man klingelte, sie ermutigten auch zum Klingeln jederzeit. Sie waren auch nicht genervt, wenn ich sie erinnerte, dass sie die Infusion wechseln sollten. Es war wirklich sehr angenehm in der Kinderklinik.

In dieser Woche hat er sich auch zum ersten Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht, da war ich dann besonders stolz. Das machen die Kinder erst viel später.

Also, ihm ging es auch zu jeder Zeit gut dort. Nach einer Woche wurden wir entlassen. Das war echt eine Umstellung zuhause wieder ohne Monitorüberwachung. Wie früher beim CTG das Piepen zu hören.

Um auszuschließen was er hat wurde uns ein Termin zur MCU gemacht, aber erst 1,5 Monate später. in der Zeit mussten wir ihn dann jeden Tag Antibiotika geben.... auch nicht ideal. Aber an sich war ich nur überglücklich den gesunden Zwerg wieder zuhause zu haben.

Ja... so war unser zweiter Lebensmonat :)


UPDATE:

Inzwischen habe ich dazu auch ein Video gedreht. Hier könnt ihr es euch anschauen: