Samstag, 20. April 2013

USA-Reisebericht Teil 2 - Tag 3+4 (Chicago)

Da es diesmal viele Bilder zu den zwei Tagen gibt, habe ich mich entschlossen sie zum Schluss anzuhängen. Also nicht vergessen runterzuscrollen ;)

 Tag 3! 22.03.13: Sightseeing in Chicago & Art Institue & Shoppen

Der Tag begann früh... Jetlag und so. Mehrmals in der Nacht wurde ich wach, letztendlich habe ich es bis um 5 Uhr morgens geschafft.

Heute soll es ein wenig locker laufen. Wir haben uns vorgenommen einfach die wichtigsten Touristenattraktionen anzuschauen.

Dazu gehören Buckingham Fountain, Cloud Gate, und der Chicago River + Brücken. Hier wurden viele Szenen von „Emergency Room“ gedreht. War wirklich toll für mich als Serienjunkie mal dort zu stehen.

Da wir nach kurzer Zeit fertig mit unserem Programm waren, habe ich beschlossen, dass wir noch ins „Art Institue“ gehen.

Zuvor haben wir aber bei Subway essen wollen.
Die Auswahl dort ist anders und ein wenig größer als bei uns. Nach längerem überlegen war ich bereit zu bestellen. Die äußerst unfreundliche Frau mit extremen Slang hat nicht das auf die Sandwiches gemacht was ich wollte und bei Alex sein Sandwich hat sie erst gar nichts drauf gemacht. Als ich ihr gesagt habe, dass ich etwas anderes wollte hat sie uns beleidigt und angeschrien!!! Die Sandwiches eingepackt und abkassiert (und soweit ich das beurteilen kann falsch). Also so etwas habe ich noch nie erlebt und es war gerade um 11 Uhr und es war kein einziger Kunde weit und breit (außer 4 Leute die schon am Essen waren). Unsere Laune war im Keller, so hatten wir uns die „Gastfreundlichkeit“ in den USA NICHT vorgestellt!

Mit mieser Laune sind wir dann ins „Art Institue“ gegangen und haben dort uns so gut wie alles angeschaut. Mein Freund ist leider überhaupt kein Freund der Kunst. Somit war es für mich umso schwerer die Werke „genußvoll“ anzuschauen.

Nach einem Mittagsschläfchen habe ich dann beschlossen, dass uns shoppen ganz gut tun würde. Also fuhren wir mit der Bahn zum „Water Tower Place“. Dort befindet sich ein relativ großes Einkaufszentrum. War früher anscheinend ein Wasserturm, daher der Name. Das Einkaufszentrum ist sehr schön gestaltet mit Wasserspielen. Das erste Geschäft in dem wir Geld ausgegeben haben war Victoria's Secret. Die Sachen sind wirklich sehr schön, von der Qualität (meine Meinung) nicht besser als C&A, eher viel schlechter. Ich habe mir 8 Schlüpper für 26 Dollar gekauft. Aber nicht vergessen: Steuern kommen in den USA noch drauf. In Chicago sind das ganze 9,irgendwas Prozent. Irgendwie ist das in jedem Geschäft anders... den Sinn hab ich noch nicht ganz verstanden.

Danach ging es noch zum Swarovski Geschäft. Ich suche seit Ewigkeiten den „Serenity Ring“. Das ist ein wunderschöner Herzring, der aussieht, als würde er von Sailor Moon stammen. Leider hatten die ihn auch nicht.

Wir wurden aber sofort angesprochen, bzw. vollgequatscht. Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, als 3 Mitarbeiter mit „How are you?“ - „Haujadoiiiiin'“ (Ja, das ist absichtlich so geschrieben, wer diesen Spruch schonmal gehört hat, weiß was ich meine...). Aufgrund unserer schlechten Erfahrung von heute morgen war ich noch etwas zögerlich und wurde sofort gefragt von wo wir herkommen. Es ergab sich ein nettes Gespräch und man merkte sofort dieses „übertrieben höfliche“. „REAAAAAAAAAAAALLLYYYYYY???? I LOOOOOO-HOOO-HOOO-VE GERMANY!!!“. Am Ende habe ich ein Sticker mit Glitzersteinchen geschenkt bekommen und wurden nett verabschiedet :D

Immerhin war unsere Laune wieder ein wenig besser und ich konnte merken, dass das Erlebnis von heute morgen nicht an meinem Englisch gelegen haben konnte, weil anscheinend kann man mich sehr wohl gut verstehen -.-

Weiter ging es zum Nebengeschäft „bareMinerals“. Eigentlich brauch ich ja keine Schminke, aber was soll's. Dort wurde ich sofort von einer Marissa abgefangen und mit Fragen bombadiert: deckend – natürlich, trockene Haut – fettige Haut... und schon saß ich auf dem Stuhl und wurde geschminkt, bzw. mir wurde die Handhabung mit „bareMinerals“ gezeigt. Dabei sah sie so entzückend aus und roch so gut, dass ich ihr gleich das Einsteigerset abgekauft habe und netterweise noch ein „Probeset“ mit Mascara, Illum-Mineral und Rouge geschenkt bekommen habe.

Danach haben wir uns Essen bei „Chick-A-Filet“ mitgenommen (allein weil Candace Cameron Bure (DJ Tanner von Full House) dort ab und zu mal was isst). Hat auch sehr gut geschmeckt. Der Iced Tea ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil wir sowas hier gar nicht kennen. Aber nach dem 3. Schluck war das eigentlich auch lecker.


Tag 4! 23.03.13: Chicago Greeter & Navy Pier & Verirrening


Heute sollte ein Treffen mit einem Chicago Greeter stattfinden. Diese Möglichkeit habe ich in Deutschland übers Internet gefunden und einen Termin bekommen. Geworben wird damit, dass es freiweillige Chicagoianer machen und eine Führung 2-4 Stunden dauert und auf die persönlichen Interessen eingegangen wird (die man bereits vorher angegeben hat).

Unsere Tour war nach bereits einer Stunde zu Ende und unsere Themen (Musik, Essen, Filme) wurden zum Teil überhaupt nicht angesprochen. Dafür haben wir aber einige Gebäude und ihre „Geschichte“ kennengelernt, die nicht in den Führern standen.

Eigentlich hatten wir ja mit 4 Stunden gerechnet und somit hatten wir wieder viel zu viel freie Zeit. Wir haben uns somit Chicken Wings gekauft. Aus dem Supermarkt!! Wärmetheke! Göttlich!!

Eigentlich wäre hier der Tag schon vorbei gewesen... Aber irgendwie konnten wir uns noch für einen Spaziergang entscheiden. Und zwar am Meer, haha, nene, See entlang bis zum Navy Pier.

Wieso Meer/See, was denn nun? Der Michigan Lake ist in Wirklichkeit ein See, er ist aber so groß, dass man denken könnte er sei ein Meer, weil man einfach kein anderes Festland sehen kann.

Der Navy Pier wird auch als eine Art Vergnügungsmeile gesehen. Dort gibt es ein Museum, ein Riesenrad (Ferris Wheel), ein Theater und viel zu Essen. Da es ja sozusagen noch Winter war ist dort nicht so viel mit Vergnügungsmeile. Viele Leute waren trotzdem da, aber alles an Vergnügung fand hauptsächlich Indoor statt. Zum Beispiel Fotos machen mit dem Osterhasen. So schön mit auf den Schoß setzen... Weihnachtsmann-mäßig halt.

Eine Runde mit dem Riesenrad haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. 6 Dollar pro Person. Ca. 8 Minuten Fahrt. Muss man in Chicago gemacht haben. Besonders weil auch hier viele Filmszenen gedreht worden sind (jaja, z.B. Emergency Room).

Meine erste „Lemonade“ habe ich auch dort getrunken, bei Haägen-Dazs. Ohhhhh, es war traumhaft. Ich habe mich sofort in „Lemonade“ verliebt. Mein absolutes Traumgetränk in den USA. Nein, so etwas gibt es hier definitiv nicht.

Alex wollte anschließend den Weg zurück laufen, ich nicht (wegen so einer unheimlichen Brücke, die man überqueren muss). Also sind wir zur nächsten Haltestelle der Bahn gelaufen. Dafür sollten wir eigentlich nur geradeaus gehen. Aber irgendwie ging es nicht mehr geradeaus, dann waren wir bei einer Autounterfahrt ohne richtigen Gehweg... also irgendwie haben wir uns verirrt gehabt. Dann sind wir noch einmal falsch abgebogen und ja... bei quadratischen Städten (besonders wenn alles gleich aussieht und die Schilder nicht lesbar sind) kann man sich auch verirren. Irgendwann haben wir dann gecheckt, dass unser Stadtplan vom Hotel komplett für den Arsch ist und irgendwie die Straßen verschoben sind auf dem Plan... heißt wir waren 1 oder 2 Parallelstraßen von der eigentlichen Straße entfernt. Und die Haltestellen sind ja leider auch nicht immer auf den Straßen, auf denen sie ja eigentlich halten sollen :)
Wir haben es aber letztendlich bis zum Hotel geschafft... 

Fotos Tag 3:

 Blick aus unserem Hotelzimmer am Morgen. Traumhaft!


 Buckingham Fountain. Leider ohne Wasser, da es noch  zu kalt war.









 Art Institue




Fotos Tag 4:



 Die unheimliche Brücke. Laut, unsicher, wackelig...









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