Sonntag, 29. September 2013

Warawara Japanese Ramen Stuttgart

Am 20.09.13 um 12.45 Uhr waren Veronika und ich im Warawara, ein japanischer Ramen... Imbiss? Ich weiß es nicht ganz zu definieren. McDonald's ist ja schließlich auch ein Restaurant ;)

Lokalisiert ist er in der Stuttgarter Innenstadt in der Nähe des Marktplatzes (Breuninger). Eberhardstraße 5.

 Eher zu finden, wenn man es gezielt sucht, sonst wäre es mir ehrlich gesagt überhaupt nicht aufgefallen, denn um den Eingang zu finden muss man sich erst ein paar Treppen nach unten begeben.

Wir waren mittags dort essen. Außer uns war nur ein älterer Herr und der Besitzer dort, beide natürlich essend ;D
Es wird nicht von Japanern betrieben, sondern von einem jungen Herrn, der wohl eine gewissen Leidenschaft für Japan und die japanische Küche in sich trägt und auch gewisse Ausbildungen im Bereich der Ramen vorzuweisen hat (welche, das weiß ich nicht).

Es gibt eine Auswahl an verschiedenen Sorten und zusätzlichen Extras.



Wir haben uns für die "Tokyo" und "Hakata" entschieden.





Dies Suppenbasis wird mehrere Stunden gekocht (weit über 10 Stunden, mehr Infos auf der Facebookseite oder Homepage).

Leider war eine Suppe relativ kalt, die andere wiederrum brühend heiß... bzw an manchen Stellen heiß an anderen gar nicht. Woran das nur gelegen hat?

Die Preise sind auf den ersten Blick relativ teuer, aber man bekommt dafür auch eine sehr große Portion und sehr leckere Suppe, die manch ein gestandener Mann nicht ganz runterbekommt.
(Für eine 24 Stunden Pho-Suppe beim Vietnamesen zahle ich auch 8 Euro mit weit weniger Einlagen)
Wer es preisgünstiger will, für dem gibt es auch Angebote (z.B. Studenten-Schülertag für 6 Euro).

Geschmacklich wirklich gut und nicht mit den Tüten Ramen zu vergleichen. Ich kann verstehen, dass es Leute gibt denen die hellen Suppen nicht würzig genug sind (stand glaub ich in irgendeinem Zeitungsreview). Ich hab auch noch kein Ramen in Japan gegessen, somit kann ich hier keine Meinung äußern. Mir hat es definitiv geschmeckt, kann aber bei der Hakata verstehen, wenn der europäische und vor allem schwäbische (deftige) Gaumen noch mehr Würze braucht, aber dann ist man in einer Gaststätte wohl besser aufgehoben :)

Einziger Kritikpunkt ist ein kleiner "sauber Aspekt" im Essbereich. Es waren fast keine Kunden dort und trotzdem waren leider viele Tische verklebt (logisch bei einer riesen Schüssel Suppe und schlürfenden Kunden). Aber natürlich ist es dann auch logisch die Tische nach jedem Kunden abzuwischen. Auch war auf dem Abstellwagen für die Suppen mehrere Suppenschüsseln und Besteck. Die hätte man in der Zwischenzeit gut wegstellen können, vor allem weil nicht ganz so viel los war. Daran könnte noch gearbeitet werden, denn so fühlen sich die Kunden dann viel besser und kommen gerne wieder.


Sonst kann ich eine gute Empfehlung aussprechen. Wer auf der Suche nach einer guten Suppe ist, kann sich gerne zu Warawara begeben.

Für ein persönliches Schwätzchen ist der Besitzer auch gerne zu haben, also eine familiäre Atmosphäre ist definitiv gewährleistet :)




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