Freitag, 17. Oktober 2014

Okinii Köln - Japanisches Restaurant mit IPad

Liebe Freunde,

leider hat das Semester angefangen und wie befürchtet ist es diesmal brutal viel. Ich bin fast gar nicht zuhause mehr... nun ja, deshalb trage ich die Sachen jetzt erstmal nach.

Diesmal das "All-you-can-eat-mit-Zeitlimit"-Restaurant Okinii in Köln (Nähe Heumarkt)... (Ja, man könnte vom PRIMARK aus dorthin laufen).

Eigentlich leicht zu finden, aber wir haben es erstmal übersehen an der großen Kreuzung. Aber Google Maps hat uns nicht in Stich gelassen.

Ich wollte unbedingt dorthin, weil ich von dem Düsseldorfer Okinii ein paar gute Sachen gelesen habe. Also vor 2 Jahren... Mein Schwester und ich haben uns in Düsseldorf aber für Onigiris und ein traditioneller wirkendes Restaurant entschieden.

Vor kurzem war meine Schwester dort in Köln und hat davon geschwärmt.

Montag vor dem Lady Gaga Konzert sind wir um 18 Uhr in Köln angekommen und hatten uns am Vortag (oder Vor-Vortag?) eine Tisch für 19.30 Uhr bestellt.

Neugierig wie ich bin, habe ich mir nochmal Reviews für das Kölner Okinii durchgelesen. Die waren leider nicht sehr berauschend. Es wird von rumgeschmissenen, liebelos hingestellten Tellern gesprochen, unfreundliches Personal, keine Japaner (ist einfach ein Qualitätsmerkmal für uns Europäer wohl),  und falsche Bestellungen erzählt. Hmmm...

Abends kostet das Essen pro Person 24,90 Euro, mittags 13,90 Euro (Wochenende teurer).

Dafür hat man 2,5 Stunden Zeit zum Essen.

Pro Person dürfen 5 Dinge alle 15 Minuten bestellt werden  (Mittag 8).
Sprich wir durften 10 Dinge alle 15 Minuten bestellen.

Wir sind 10 Minuten eher dort gewesen und wurden freundlich zu unserem Tisch begleitet.
Uns wurde dann nochmal das Prinzip erklärt und wie wir das IPad zu bedienen haben.

Die ersten Dinge der Bestellung kamen schon unter 5 Minuten bei uns an. Je mehr Runden wir bestellt hatten, desto länger hat aber das herbringen gedauert. Ich weiß nicht ob das Absicht ist, aber letztendlich ist es auch egal, weil man meist schon nach der zweiten-dritten Runde wirklich sehr satt ist.

Das Essen wurde frisch und heiß gebracht. Nur eine Suppe war leider lauwarm, sonst alles heiß. Hätte man etwas gesagt, dann würden wir auch eine "andere" Suppe bekommen, aber bei der kleinen Portion waren es ein paar Löffelchen, da wollte ich mir nicht die Umstände machen.

Zum Nachtisch kann man sich noch beim Kellner selbst Eis bestellen.

Uns hat die Zeit gut gereicht, vom geschmacklichen war das Essen sehr gut und auch sehr ähnlich zu den von mir bereits besuchten japanischen Restaurants. Nur der Seetang (Nori) war zum Teil sehr hart und schwer zu kauen, trotz Kontakt zu Reis. Diesen konnte man bei den Sushirollen schwer mitessen, musste ich erstmal lange einweichen lassen in Sojasoße. Beim zweiten hab ich es einfach nur zur Hälfte gegessen, es war einfach steinhart. Und nein, berechnet wurde uns das nicht...

Denn: Wenn man Dinge überbestellt werden diese zu 1 Euro für Sushi und 2 Euro für warme Speisen in Rechnung gestellt (wird mit Lebensmittelverschwendung argumentiert). An sich ja kein schlechter Gedanke.
Schmeckt etwas nicht oder oder, ist es natürlich was anderes.

Abends ist das Angebot ein bisschen erweitert. Also ein paar mehr Sushis zur Auswahl. Leider gab es Sachen wie japanische Rouladen irgendwie doch nicht, schade eigentlich. Es waren glaube ich 3 Dinge nicht zum Auswählen, obwohl diese eigentlich extra abends zur Verfügung stehen. Wegen solchen Specials, die es nur auf der Abendkarte gibt, geht man ja extra abends hin oder? Und nach 1 Stunde Öffnungszeit kann mir ja keiner sagen, dass die Sachen schon alle sind, oder?

Die Teller wurden sehr schnell weggeräumt und an sich ist das Ipad-Prinzip wirklich cool. Leider hat das Ding bei meinen Fingern etwas gespackt... da musste Alex mir halt helfen.

Die Bedienungen waren auch freundlich und haben die Sachen ganz nett hingelegt und nicht hingeschmissen. Das kommt vielleicht so rüber, weil nicht alle von ihnen gesagt haben was sie jetzt da hingelegt haben. Nun ja, muss man sich halt selber merken was man bestellt hat. Auch nicht so schlimm oder?

Also ich würde nochmals hingehen, aber vielleicht mittags. Ist doch etwas teuer sonst. Aber das Ambiente ist wirklich extrem schön dort mit LED-Lichtern an der Decke und so. Ohh und es war vor allem alles voll, keine Plätze frei. Also reservieren lohnt sich hier wirklich.



 Hier könnt ihr verschiedenen Sushis sehen. Ganz links könnt ihr so eine Rolle sehen, die ich meine. Oben ist ein Okonomiyaki-Stick. Schmeckt so wie ich Okonomiyaki auch kenne. Wirklich tolle Idee auf so einem Stick sowas zu servieren. Okonomiyaki ist so etwas wie eine japanische  Pizza, bzw Pfannkuchen. Nur in salzig halt. Wird mit Kohl zubereitet, gebraten und mit einer speziellen Soße serviert. Meist auch noch mit Mayo. War hier aber leider nicht der Fall. Trotzdem zu empfehlen.


 Eine richtig, richtig heiße japanische Gemüse-Krokette. Schön knusprig und kein bisschen labschig.


 Chicken Wings gibt es auch zum Bestellen. Sollen auch gut geschmeckt haben laut Alex.


 Noch mehr Sushi.


 Rindfleisch.

 So sieht das Bedienmenü des I-Pads aus. Einfach zu bedienen.


Mein Eis, Matcha-Geschmack.




Und noch viel mehr.... nur leider wollte ich nicht nur fotografieren, sondern auch was essen!

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